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11. Tag der Selbsthilfe

Informationen und Begegnungen auf dem Erfurter Anger

Seit Jahren zur Tradition geworden und dennoch eine Premiere. Barrierefrei im Äther war dabei.

Selbsthilfetag in Erfurt

Stefan Dietrich im Gespräch mit Karla Pense und Bürgermeisterin Tamara Thierbach (Foto: Uwe Pohlitz)

Wenn bislang zum Tag der Selbsthilfe die Besucher zum Haus der sozialen Dienste (HSD) gelangen mussten, so präsentierte die Stadt Erfurt in diesem Jahr ein Novum. Erstmalig stellten sich etwa 30 der über 130 Erfurter Selbsthilfegruppen in einem eigens dafür geschaffenen Ambiente auf dem Erfurter Anger.

Der Zuspruch war hoch. Irina Krause, die Leiterin der KISS, der Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, einer Einrichtung der Stadtverwaltung Erfurt verriet uns, dass es schon ein wenig Herzklopfen auf Seite der Organisatoren gab, ob denn so eine Veranstaltung mitten im Herzen der Landeshauptstadt auch den Bürger, den Interessenten oder den Hilfesuchenden erreicht. Die Bilanz war mehr als positiv, denn die Erfurter Bürger zeigten ein sehr großes Interesse am Wirken der unterschiedlichen Selbsthilfegruppen.

Organisatorisch unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Christophorus Dienstleistungen gGmbH, die für Aufbau, Abbau, Beschallung Transparente und letztendlich auch die Moderation sorgte.

Alles in Allem ein großer Erfolg und ein Weg der Selbsthilfegruppen von Schattendasein in Richtung Öffentlichkeit.

Die Redaktion 'Barrierefrei im Äther' war ebenfalls am Ort des Geschehens um in Sendung 191 in einer Zusammenfassung über diesen Tag zu berichten. Hier einige Auszüge:

Zunächst haben wir die Passanten auf dem Anger befragt, was für sie Selbsthilfe bedeutet.

Frau Krause von der KISS erklärt uns, wie Betroffene die richtige Selbsthilfegruppe finden oder sogar gründen können.

Inzwischen bringt Frau Pense den Anger zum Lachen.

Sigrid Tenbusch von der SHG Zwanglos aus Erfurt bietet Hilfe für Menschen, die im falschen Körper geboren sind, ebenso wie Raphaela, die mit der SHG für Transsexuelle aus Jena angereist ist.

Von großen Aktionen weis der Verein der in der DDR geschiedenen Frauen zu berichten,

die Verbraucherzentrale klärt über das 'Verwirrspiel auf den Etiketten' auf

und Herr Lindenlaub von 'Lebensumwege e.V. erklärt uns, wie Psychosoziale Selbsthilfe funktioniert.

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